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In der Zeit in welcher sich in Schlesien die größteGefahr über dem Haupte Friedrichs sammelte, am 8April, schon gegen Ende der Session erschien Georg IIpersönlich im Parlament, nm seine Bereitwilligkeit, dieHülfe zu leisten welche Östreich fordere, recht feierlichauszudrücken: dazu nahm er aber, weil ohnfehlbarein blutiger Krieg ausbrechen werde, die Hülfe seinerUnterthanen in besonderen Anspruch. Er fand Ober-haus und Gemeinen hiemit in vollkommener Überein-stimmung. Niemals ist von der Nothwendigkeit dasHaus Östreich aufrecht zu erhalten mit größerem En-thusiasmus gesprochen worden. Denn da Frankreich derWelt die allgemeine Knechtschaft bereite, so sei es gleich-sam eine Sache des menschlichen Geschlechtes eine Machtzu unterstützen, welche demselben das Gleichgewicht haltenkönne: die künftigen Generationen würden es der le-benden nicht verzeihen können, wenn diese sich hierin läs-sig erwiese. Es war gleichsam ein Wetteifer zwischen derOpposition und der ministeriellen Partei. Man bewil-ligte nicht allein dem König die Besoldung der stipulir-ten Hülfstruppen, sondern auch der Königin von Ungarneine Subsidie von 300000 Pfd. Die Führer der Oppo-sition stellten dem östreichischen Gesandten die Stimmungnoch günstiger vor, als sie war, und ließen für die Zu-kunft größere Unterstützung hoffen.
In der Debatte ward nun auch ein und das andereMal der preußischen Rechte und Ansichten gedacht; Ei-