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Zweiter Band.
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fragte nach diesen Richtungen hin und war mit den Ant-worten desselben so wohl zufrieden, daß er aussprach, dassei ein Mensch für ihn, er selber wolle ihn weiter bilden.

Außer dieser Gunst des Königs, der ihn erst im Ge-neraldirectorium arbeiten ließ, und ihm kleine Misstonenanvertraute, kam ihm aber noch zu Statten, daß er mitGrumbkow in enge Verbindung trat — er verheirathetesich mit einer von dessen Töchtern — und von diesembei der Bearbeitung der geheimen Angelegenheiten jenerZeit herangezogen ward.

Hiedurch erlangte Podewils eine Stellung in demMittelpunct der Geschäfte welche es ihm erleichterte auchalle anderen zu verstehen.

Als ihn Friedrich Wilhelm in jenen Stürmen des Jah-res 1730 in das Cabinetsministerium setzte, statt Knyphau-sens, welcher allzugut hannoverisch gesinnt schien, zeigteer sich diesem Posten vollkommen gewachsen, und arbei-tete seitdem, zur Seite seines Fürsten, den Gedanken ei-ner selbständigen Politik durchzuführen.

Sein Handwerk, wenn wir so sagen dürfen, verstander vollkommen. Wenn er der Unterhaltung mit einemüberlästigen Frager nicht mehr ausweichen kann, hälter doch Stunden lang aus, ohne sich sein Geheimnißabgewinnen zu lassen, das von den Fragen unaufhörlichberührt wird. Seine Anweisungen sind bis in das kleinste

1. jVlernoires sur les eirconstances äe ma vle, Von

Podewils Hand; von Frau Gräfin v. Voß mitgetheilt.