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Zweiter Band.
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über; man hatte noch Verständnisse, besonders in derHauptstadt des Landes, und rechnete auf ihren Abfall.Was man von dem englischen Gesandten bei König Fried-rich begehrte, war zunächst nur, daß er den Auftrag sei-nes Hofes erfülle, und dem Könige die Aufforderungeinhändige, sich aus Schlesien zurückzuziehen. Hyndfordkonnte dies nicht verweigern. Die Aufforderung die er,ehe er sie übergab, den preußischen Ministern vorlegte, warin den gemäßigtsten Ausdrücken abgefaßt, aber ihr Sinnund Inhalt blieb doch immer offensiver Natur. Eine ähn-liche überreichte der holländische Gesandte. Dies war derganze Erfolg der unternommenen Vermittelung.

Wer von uns beiden, schreibt Friedrich hierauf anPodewils, hat sich nun geirrt; hatte ich nicht Recht zu glau-ben, daß die Engländer darauf ausgehen uns zu täuschen?

So war jetzt auch der Minister gesinnt; nur, fügter hinzu, es sei ihm noch zweifelhaft, ob Östreich oderPreußen habe getäuscht werden sollen. Beide leiten alleVerwirrung von den trüben Absichten der Engländer her.

Aus dem Briefwechsel der englischen Minister unterEinander und mit ihrer Regierung, der uns vorlag, stelltsich heraus, daß es auf Täuschung und Betrug nicht ab-gesehen war. Ihr Sinn war: Östreich von Frankreichentfernt zu halten, und Friedrich II dadurch zur Nachgie-bigkeit zu vermögen, daß sie ihm, wie damals gesagt wor-den ist, zugleich das Gesetz und das Evangelium zeigten;