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ner Corporalschaft, führte ein Commando preußischerGrenadiere, die um den Durchzug gebeten, herein; plötz-lich aber mußte er wahrnehmen, daß es, statt ihm nachdem entgegengesetzten Thore zu folgen, den Weg nachdem Marktplatz einschlug; er eilte ihm nach und erklärtedem Befehlshaber, Erbprinzen Leopold, seine Durch-laucht verfehle des Weges; der Prinz antwortete, fürdiesmal möge der Major seinen Degen nur einstecken;der Befehl des Königs sei, daß sie hier in der Stadtbleiben sollten. In dem waren, wie das erste, so auchalle anderen Thore, wo man Bagagewagen anfahrenlassen, so daß sie nicht geschlossen, noch die Zugbrückenaufgezogen werden konnten, von den preußischen Trup-pen in Besitz genommen; die städtischen Wachten wurdenallenthalben entwaffnet, nicht allein ohne Widerstand, son-dern unter Lachen und Scherzen.
Um die Sache zu vollenden, beschied der Feldmar-schall Schwerin unverzüglich den Magistrat in das Für-stenhaus, erinnerte ihn an die mancherlei Meutereien undgeheimen Verständnisse, die seit einiger Zeit zu Tage ge-kommen; der König wolle alles das vergessen, verlangeaber, daß ihm für die Zukunft der Eid der Treue gelei-stet werde. Niemand hatte den Muth, solchen zu verwei-gern: des andern Tages schwur auch die Bürgerschaft,Zunft und Zechen. Darauf brachte Schwerin, auf derRathhaustreppc stehend, indem er seinen Hut schwenkte,ein Vivat auf den König von Preußen Herzog von Schle-
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