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Neichenbach, Neippcrg dagegen verschanzte sich bei Fran-kenstein. Stellungen, in denen die beiden Armeen nunwieder eine Weile einander gegenüber lagerten.
Anfang September faßte der König einmal die Ab-sicht, dem Feinde ernstlich zu Leibe zu gehen; er sprichtin seinen Briefen von einem tödtlichen Streiche den erihm beibringen wolle; der alte Dessauer billigte den ihmhiezu vorgelegten Plan. Allein das östreichische Lagerzeigte sich so gut gewählt und befestigt, daß man auchhier nicht wagen durfte es anzugreifen.*
Das Eine schien möglich, durch einen raschen Marschauf Neiße dem Gegner den Vorsprung abzugewinnenund ihn von dieser Festung abzuschneiden. Hiezu setztesich das Heer, auf ein paar Tage mit Lebensmittelnversehen, am 5 September über Münsterberg hin in Be-wegung; jedoch mit geringem Erfolg. In tiefem Nebel,auf engen Wegen in den Bergen, von feindlichen Husa-ren umschwärmt, rückte es mit der größten Schwierigkeitvorwärts 2; der König beklagt sich, ich weiß nicht mitwie vielem Rechte, über Versäumniß und Ungeschicklich-keit eines und des andern Generals.
Indessen hatte sich auch Neipperg, des Königs Ab-sicht durchschauend, seinerseits erhoben. Er konnte einenetwas näheren Weg einschlagen, der zwar auch nicht be-ll. In der Armee sagte man, der König und Schwerin seienin einem Kriegsrath dafür gewesen, Prinz Leopold und die übrigeGeneralitö dagegen.
L. Kabinetssecretär Eichel: »es war einer der penibelsten Mär-sche." Seegebart erzählt ausführlich wie schlecht es ihm dabei ging.