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Zweiter Band.
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wurf in Deutschland bleiben sollten, bestimmten Gelder,die sich gegen eine Million Gulden des Jahres beliefen,unmittelbar nach der Ratifikation versprach.'

Noch schwierigere Unterhandlungen waren im bäuri-schen Interesse mit Sachsen zu pflegen.

Von Anfang haben wir Sachsen zweifelhaft über dieeinzuschlagende Bahn gesehen; es hatte zuerst Miene ge-macht sich gegen Östreich zu erklären, und unterhandeltegleich darauf über die engste Verbindung mit demselben.Auch diese war jedoch nicht zu Stande gekommen. Nie-mals hatte Östreich die Zugeständnisse, welche Sachsenfür die Anerkennung der Corcgentschaft, oder die Begün-stigung des Herzogs von Lothringen bei der Kaiserwahlerhob, schließlich zugesagt; der ausgearbeitete Tractat wardann doch nicht ratificirt worden.

Diese Zögerungen und die große Gelegenheit erweck-ten in Dresden Absichten, denen ähnlich welche die vo-rige Regierung genährt hatte.

August III fühlte Gewissensscrupel, von der Verzicht-leistung, die er einst bei seiner Vermählung mit der äl-testen Tochter Kaiser Josephs I ausgesprochen, abzusehen,und die pragmatische Sanction anzugreifen, die er ga-rantirt hatte. Auch sein Beichtvater Guarini wollte nichtüber sich nehmen einen Fall von so großer Bedeutungzu entscheiden und fragte darüber in Rom, wenn nichtbei dem Papst, doch bei dem Cardinal Albani an, der

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bei Cantillo 348.