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Zweiter Band.
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neue größere Bedeutung; das Haus Sachsen, an sich mäch-tig und gerüstet, trat auf dieselbe Seite; einen Kaiser gabes nicht, und die östreichische Kriegsmacht war anderweitvollauf beschäftigt; man kann es begreifen wenn man sichin Versailles den größten Hoffnungen hingab; eine Um-wandlung aller Verhältnisse von Europa schien bevorzu-stehen.

Von dem König von Preußen könnte man nicht sa-gen, daß er auf diese Absichten eingegangen wäre.

Ich finde nicht, daß man ihm den Tractat von Nym-phenburg jemals mitgetheilt, ihn in die Geheimnisse derbaierisch-französischen Verabredungen eingeweiht habe;auch zeigte er keine Neugier, sie zu erfahren. Wohl sprachman ihm von den Theilungsplänen und den dazu nö-thigen Garantien; er antwortete, er wolle nichts davonhören, ehe Baiern agire. Montijo erschien mit einemBriefe des Königs von Spanien in seinem Lager umihm ein Bündniß anzutragen; er erwiederte, er wissedie Ehre zu schätzen, die in diesen Anträgen für ihnliege: aber so wenig zu überschauende Verbindungenlagen ganz außer seiner Sinnesweise und er lehnte sieab. Er ward fast ungehalten, als ihm Belleisle aufsneue von der Negotiation für die künftige Kaiserwahlschrieb; er wiederholte, was er schon früher gesagt, wer derStärkste sei, werde auch die kaiserliche Krone davon tragen.

Doch war er auch nicht mehr gemeint, sich der Ent-wickelung dieser Dinge entgegenzusetzen. Mochten die

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ii.