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den zu eröffnen. Dem Fürstbischof blieb nichts übrig,als sich zu fügen und zu protestiren.'
Und während nun Beschwerden „über den Unfug die-ser unerhörten Thathandlung", wie man sich in Wienausdrückte, von der einen und Rechtfertigungen deshalbvon der andern Seite gewechselt, von beiden Regierun-gen aber zugleich Rüstungen an den Grenzen vorgenom-men wurden, die bei weitem nachdrücklicheren von derbäurischen, erschienen die französischen Truppen — 15 Aug.— über dem Rhein.
Es ward dafür gesorgt, daß sie nur als Hülfsvölkerauftraten. In einem feierlichen Patent ward die Ober-anführung dem Churfürsten überlassen, der über dasHeer verfügen könne wie der König von Frankreichselbst. Bei der Ausfertigung hatte man Anfangs sa-gen wollen die Truppen seien bestimmt, die Freiheitder Stimmen am Wahltage aufrecht zu erhalten, aberder Minister der auswärtigen Angelegenheiten bemerkte,daß alsdann der König in seinem eigenen Namenwürde handeln müssen. Die Franzosen trugen die bäu-rischen Farben, und hielten in der That damals sehrgute Mannszucht; sie versäumten nicht sich von den Ma-gistraten der Städte durch die sie kamen Bescheinigun-gen geben zu lassen: nirgend fanden sie Widerstand.
1. Species Facti, des durch die churbaierischcn Truppen so un-versehens und gewaltsamer Weise Überfalls der Stadt Paffau.Eingabe des Paffauischen Gesandten am Reichstage. Bei Olenschla-ger Geschichte des Jnterregni III, 51.