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Zweiter Band.
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Der Churerzkanzler des deutschen Reiches erklärte, dieseAngelegenheit betreffe nicht das Reich, sondern nur dieVerhältnisse der Höfe von München und von Wien, indie er sich nicht mischen werde. Wenn ja Jemand Anstoßdaran nahm, daß es Fremde seien die der Churfürst indas Reich ziehe, so erwiederte dieser, er rufe nur Fran-zosen die mit dem Reiche in altem Bündniß stehen, derverstorbene Kaiser habe Russen herbeikommen lassen, vondenen man dies nicht sagen könne.

In der Mitte September war das ganze westlicheDeutschland, am niedern Rhein jenseit, am obern diesseitvon französischen Truppen erfüllt.

Der Churfürst von Baiern hatte zwei Truppencorpsaufgestellt, das eine zu Schärding, zu dem er sich selbstbegab, das in Östreich, das andere, in der Oberpfalz,das in Böhmen einfallen sollte. Zu beiden stießen nunnach und nach die französischen Hülfsvölker.

Am 12 September überschritt Carl Albert die östrei-chische Grenze. Unmittelbar darauf, vor Beyerbach, er-schien eine Deputation der Landstände und lud ihn einnach Linz zu kommen, und die Huldigung zu empfan-gen. Die Anwesenden versichern, daß hauptsächlich dasLandvolk, dem man lange gesagt, daß der Churfürst derrechtmäßige Nachfolger sei, und das von der Regierungs-veränderung einige Erleichterungen hoffe, ihn mit Freu-den empfangen habe; von dem Adel seien nur diejeni-gen ihm entgegen gewesen, welche mit den großen Farm-