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zu errichten, von denen die eine der andern entgegenge-setzt werden könne, als eine oder zwei, die auf eigenerKraft beruhen, dann auch einmal fähig sein würden,ihnen selbst die Spitze zu bieten. Nach Friedrichs Be-hauptung, die durch alle Einleitungen, die sie trafen, ge-rechtfertigt wird, sollten deren vier sein: Ungarn mit deninneröstreichischen Landschaften, Baiern mit Böhmen Ober-östreich und den Verlanden, Sachsen mit Mähren undOberschlesien, Preußen mit Niederschlesien.
Schon der Gedanke gleichmächtige Nachbarn neben sichzu sehen, die mit ihnen nothwendig werdende Unterhand-lung über eine vorläufige Abgrenzung der neuen Gebiete,berührte den König von Preußen unangenehm. Es istwahr, von der Königin von Ungarn hatte er nur Nieder-schlesien und Breslau gefordert, und nur dies sich garanti-ren lassen, aber wenn man denn einmal neue Staatenschuf, oder neue politische Zusammenstellungen versuchte,so war er den erst in Besitz zu Setzenden gegenüber nichtdamit zufrieden. Er nahm dann Glatz und einen weite-ren Umkreis um Neiße her, als den man ihm zugetheilthatte, in Anspruch. Es schien ihm billig, daß diejeni-gen, denen er helfen sollte Königreiche erobern, etwasmehr gewährten, als die Königin, die einen alten Besitzaufzugeben hatte. Seine Forderungen kamen den übri-gen sehr unerwartet; durch ihre verweigernden Antwor-ten ward er hinwieder verstimmt. Daß Oberschlesienan Sachsen gelangen sollte, war ihm an sich unerwünscht;