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angeboten, ein Cardinal der römischen Kirche das Mit-leid Fleurys nnt der bedrängten Königin zu erweckengesucht; alles ohne Erfolg. Man hatte nur die Wahlzwischen einer Fortsetzung des Kampfes mit beiden Fein-den, wo man dann gewiß unterliege, oder einer vorläufi-gen Abkunft mit dem gefährlichsten unter ihnen.' Manzog in Betracht, daß alles darauf ankomme, dem Mar-schall Neippcrg freie Hand zu verschaffen, dann könneman wieder aufathmen; wenn man wenigstens nicht vordem Winter zu Grunde gerichtet werde, so könne man sichnach der Hand wieder erheben. Aus dieser Rücksicht war es,daß die Königin endlich in der Mitte Septembers sich bereiterklärte, Niederschießen und Breslau an den König vonPreußen aufzugeben, ohne etwas anderes von ihm zufordern als Friede und Freundschaft.
König Friedrich, der von dem Gange dieser Bera-thungen am Hofe keine Ahnung, geschweige eine glaub-würdige Nachricht empfing, der seit den ersten Erfahrun-gen Gotters und Borkes in jeder Annäherung nur im-mer den Versuch sah, ihn zu täuschen, konnte sich auchjetzt nicht entschließen, an den ernsten Willen der Köni-gin zu glauben. Er hätte für einen unverzeihlichenFehler gehalten, seine kriegerischen Bewegungen darum
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