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einen Augenblick zu unterbrechen. Am 26 Septembervollzog er den so lange beabsichtigten Übergang über dieNeiße, nicht ohne die größte Vorsicht; die Armee brachbei Nacht auf, und die Wachtposten mußten auch nach-her noch eine Welle besetzt bleiben; auf drei Schiffbrückenin der Gegend von Sonnenburg ging er über, und be-wegte sich dann die Neiße auswärts, über Haiden undBrüche, gegen Oppersdorf, nicht ohne die Meinung, dasfeindliche Lager im Rücken zu bedrohen, während er zu-gleich Oppeln besetzen und daselbst Magazine anlegenließ. Noch einmal kam ihm Neipperg bei Oppersdorfzuvor, worauf sich die Preußen nach Friedland, die Ost-reicher nach Steinau wandten.' Zwischen den Husarengab es unaufhörlichen Lärmen.
Hier nun in dem Lager bei Friedland erhielt er neueNachrichten von Hpndford. Die Königin habe sich end-lich entschlossen, auch Neiße, was sie bisher noch immerzurückhalten wollte, aufzugeben; dagegen werde von demKönig nichts als eine mündliche Zusicherung gefordert,daß er die Königin nicht weiter angreifen wolle. Daßdie Bewegung Friedrichs zu diesem Entschluß beigetra-gen hatte, leidet keinen Zweifel. Den Tag nach demÜbergang hatte der Courier Neippergs Neiße verlassen,
1. Es ist wohl nur ein Versehen beim Schreiben, wenn es inder Ilrstoice c!e mon tempL heißt II, 90le coi le toircnn paclariä er se campn a 8leinau. In der ursprünglichen Abfassungheißt es: I^euperZ sucpcls cle cette mrmoeuvce se campn a Op-peistlocl; me poclols Luc l^ciedland, et les .^nkciclnerrL mar-clioient suc §leinau.
II.
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