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Ceremonien; doch dürfte man auch diesen Tag nicht ohnebittere Empfindung glauben.
Ihrem Gemahl, den die Königin als den Genossenwenn nicht der Macht, doch der Ehre zu betrachten liebte,und dem die Ungarn absichtlich zu bemerken gaben, daß erihnen wenig gelte, war auch bei diesen Feierlichkeiten nichteine Theilnahme wie er sie wünschte gewährt worden;er würde sich an diesem Tage entfernt haben, hätte ernicht den schlechten Eindruck vermeiden wollen, den dasbei der Menge gemacht haben würde.
Hierauf aber begannen nun erst die schwierigen undnicht selten widerwärtigen Geschäfte des Reichstages.
Die Ungarn forderten vollkommene Herstellung deralten Verfassung unter der hergebrachten Autorität dergroßen Reichsämter; Theilnahme derselben an den aus-wärtigen Geschäften in sofern sie Ungarn angingen; Ent-fernung aller Ausländer von jedem Amt, jedem Benefi-cium im Reiche; genug eine ständische Unabhängigkeit,wie sie vor dem Eintritt des Hauses Östreich bestanden,nur mit Ausnahme jener Satzung des Königs Andreas.Dabei war das Donativ das sie bewilligten keineswegsein sehr freigebiges; die Herrschaft über ihre Bauern wa-ren sie gesonnen ausschließend festzuhalten.
Maria Theresia suchte diese Ansprüche entweder zuvermeiden oder zu ermäßigen; aber wie oft sind ihre
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