Band 
Zweiter Band.
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Antworten mit Murren, ja mit Lachen empfangen wor-den, man hat ihr satirische Blätter in die Hand ge-bracht, in denen des Widerspruches zwischen ihren Ver-sprechungen und Handlungen gespottet wurde; an derzweiten Tafel bildete sich eine systematische Oppositionaus, an deren Spitze einige furchtlose und der alten Rechtekundige Männer standen, auf die kein persönlicher Ein-fluß ausgeübt werden konnte.

Das war in denselben Tagen, als Baiern und Fran-zosen in Östreich vordrangen, und Wien gegen sie befe-stigt wurde. Das Ministerium war rathlos und ent-zweit; die älteren Mitglieder machten den jüngeren ihreunbedachten Rathschläge, diese jenen ihren Mangel anEntschlossenheit zum Vorwurf; ein jeder fühlte sich per-sönlich gekränkt, verstimmt über sich selber, beängstigt;wer sie früher gekannt hatte und jetzt nach Presburgkam erstaunte, wenn er den Verfall ihrer Gesichtszügeund ihrer Erscheinung bemerkte.

In der That das ganze System das bisher verfolgtworden, war am Ende und mußte aufgegeben, dem Ab-kommen mit Preußen zur Seite mußten noch andere Maß-regeln, die nicht viel weniger auf sich hatten, in Bezug aufUngarn ergriffen werden. „Ich bin eine arme Königin,"hat Maria Theresia eines Tages gesagt, „aber ich habedas Herz eines Königs ". Sie bezwäng sich nicht alleinum mitten in der Noth ungebeugt und standhaft zu er-scheinen, sie hatte auch den geistigen Muth, die Bahn