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ihrer Altvordern zu verlassen, und wie nach außen sonach innen eine andere Politik zu versuchen.
Da es nun einmal unmöglich war die Ungarn zuregieren, wie es bisher geschehen, mit einer die Nationzugleich niederdrückenden, und durch Mißtrauen und Halb-heit in steter Aufregung erhaltenden Gewalt, so faßte dieKönigin den Entschluß, ihnen zu bewilligen was sie ver-langten, und besonders in der Einen Sache, auf welchees ihnen ankam, ein vollkommenes Vertrauen zu be-weisen.
Bisher hatte die östreichische Regierung, in Erinne-rung an wivrige Begebenheiten der früheren Zeit, nochimmer Bedenken getragen, den Ungarn die Waffen indie Hände zu geben; eben dies verstimmte die Nation, diees der einseitigen Abneigung einzelner Minister zuschrieb.Jetzt aber hob die Bedrängniß in der man war, jedeRücksicht auf. Am 11 September beschied die Königindie Stände vor sich, um, da sie von allen verlassen sei,ihre Zuflucht zu ihnen zu nehmen, wie ihre Worte lauten„zu der alten Treue und Tapferkeit der Ungarn, ihrePerson, ihre Kinder ihnen anzuvertrauen." * Als sie derKinder erwähnte, brachen ihre Thränen hervor, und siebedeckte ihr Gesicht. Ihr Begehren traf mit dem, was
1. Kolinowicz hat S. 491 die offizielle Redaction, wie sie vomHofe an den Personal gelangte. So ist sie verbreitet worden, und z. B.auch bei Olenschlager: Geschichte des Interregnums Itl, 367, über-seht. Kolinowicz hat jedoch auch noch einen etwas abweichenden Tertnach der Auffassung in jener Stunde selbst; dieser macht mehr denEindruck eines freien Ergusses.