eingegebenen Protocolls, und sei immer dahin gegangen.Er fühlte sich von jeder weiteren Verpflichtung frei.
Außerdem aber entstand ihm auch durch den Gang,den die Dinge nahmen, eine Gefahr, die ihn antrieb aufsneue in dieselben einzugreifen. Man wird nicht läugnenkönnen, daß von ihm der Beginn des Glückswechselsausgegangen war; denn was die Ungarn anbelangt, soforderten ihre Rüstungen noch immer ein paar MonateZeit, um einen wirksamen Einfluß zu gewinnen. Alleinweder diese noch vollends die Unternehmungen Kheven-hüllers lagen in seiner Berechnung; die Waffen der Kö-nnigin hatten einen Erfolg davon getragen, den keine Vor-aussicht so groß und glänzend hätte denken können; soeben dem vollen Verderben nahe, war die Königin nichtallein den eingedrungenen Feinden gewachsen, sondernihren Nachbarn gefährlich.
In dem ihm bewilligten Besitz durch keinen Friedengesichert, wie man denn an einen solchen niemals ernst-lich Hand angelegt hatte, glaubte Friedrich der Entwicke-lung dieser Dinge nicht ruhig zusehen, noch die Zeit erwar-ten zu dürfen, wo Östreich seine Feinde vertrieben, Böh-men mit den Gebirgen, welche Niederschießen beherrschten,wiedererobert haben und stark genug geworden sein würde,um dieses Land wieder zurückzufordern.
Man würde ihn aber noch nicht verstehen, wennman glauben wollte, seine Besorgnisse seien allein gegenÖstreich gerichtet gewesen; er fühlte sich der Franzoseneigentlich nicht viel sicherer.