bürg her ein persönliches Mißverhältniß hatte, der Mar-schall Broglie.
Ich fürchte, sagt er, Broglie soll es dem Cardinalnur leichter machen, seine Verpflichtungen zu brechen. Esist möglich, daß ich zu mißtrauisch bin, aber kann mandas wohl in dieser Welt zu viel sein? Oder darf manirgend eine Vorsicht vernachlässigen, wo es sich um diegrößten Interessen von Europa handelt?
Podewils war nicht der Mann, um diese Besorgnissezu zerstreuen. Er meinte, man müsse im Voraus darandenken, der Macht von Frankreich für den Fall, daß sie all-gewaltig werden sollte, einen Damm entgegensetzen. Manmüsse zunächst suchen, Sachsen und Dänemark nicht indie Hand desselben gerathen zu lassen, Holland zur Auf-rechterhaltung des europäischen Gleichgewichtes aufrufen,auf keine Weise mit England brechen; bald werde wohlauch der Churfürst von Barern der harten Abhängigkeitmüde werden, in welcher ihn Frankreich halte.'
Man sieht auf beiden Seiten zweifelhaftes Vertrauen,sich aufthürmende Gefahren; indem man in ihrer Mittedie selbständige Stellung einzunehmen sucht, auf die al-les ankommt, erheben sich, denn mit geheimen Unterhand-lungen kommt man nicht zum Ziele, neue, kühnere Ideenfür Politik und Kriegführung.
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si enorme. Er nennt das vorgeschlagene mitteleuropäische Bündnißeine Contrebatterie.