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Wie dann, wenn es möglich war, Östreich nicht al-lein in seinem neuen Siegeslauf aufzuhalten, sondernauch demselben zur Seite eine feste politische Combina-tion zu gründen und es auf immer ungefährlich zumachen.
Dem König von Preußen erhob sich der Gedanke,sich der Ansprüche von Barern und Sachsen selber thä-thig anzunehmen, dem einen Mähren, dem andern Böh-men zu verschaffen und sie dem Hause Östreich auf im-mer zur Seite zu stellen.
In Kleinschnellendorf war das wenigstens in Bezugauf Mahren nicht seine Meinung gewesen; es scheint einWiderspruch darin zu liegen, daß er damals ein unab-hängiges, mächtiges Östreich für nothwendig hielt, undes nun doch zu so großen Verlusten zu zwingen gedachte.
Der Unterschied war nicht nur, daß er der Königinaußer den übrigen Provinzen auch Oberöstreich, Tyrolund Breisgau lassen wollte, sondern hauptsächlich, daßFrankreich nicht jene Übermacht erlangt hätte, die demselbenzu Theil geworden wäre, wenn es den Frieden nach seinemSinne hätte vorschreiben können. Denn nicht durch dieFranzosen allein wären die großen Fragen entschiedenworden: die beiden andern deutschen Mächte hätten sichnicht als Vasallen von Frankreich gefühlt.
Daß nun aber dabei auch der eigene Vortheil einegroße Rolle spielte, liegt am Tage.
Es hätte dann wenig Schwierigkeiten gemacht, jeneGebiete zu erwerben, von denen die Sicherheit von Nie-