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Zweiter Band.
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derschlesien abhing, Oberschlesien so wohl wie Glatz, janoch mehr als dies. In die Abtretung von Glatz hatteCarl Albert gegen eine Zahlung von 400000 Thlr. be-reits gewilligt, und so eben war Stadt und Grafschaftin preußische Hände gefallen. Überdies aber welch einegroßartige Stellung hätte Preußen eingenommen, zwischendiesen durch eine große Dienstleistung gewonnenen, vonFrankreich losgerissenen, dem Hause Östreich auf immerentgegengesetzten Nachbarn. Friedrich dachte wohl nichtdaran einen weltbeherrschenden Einfluß auszuüben; aberSicherheit für alle Zukunft hätte er erworben: ein zusam-menhaltender Bund der großen Reichsstände unter einembefreundeten Kaiser, jene mitteleuropäische Allianz wäremöglich geworden.

Schon bewegten sich die preußischen Truppen, mit denbeiden kriegführenden Theilen im Gegensatz, nach einerneuen Aufstellung vorwärts; Prinz Leopold rückte inBöhmen ein, in offenem Widerspruch mit den Franzosen,nicht ohne einen verdrießlichen und zu Zeiten bitternBriefwechsel. Der König forderte für seine Truppen, welcheso lange im Felde gestanden hatten, Winterquartiere ineinem noch nicht ausgesogenen Lande.

Kein Zweifel, daß der nämliche Beweggrund auch beidem Vorrücken der schwerinschen Abtheilung mitwirkte.Das Landvolk in Oberschlesien, von dem wechselndenKriegsglück besonders betroffen und erschöpft, konnte dieBedürfnisse der Armee nicht mehr befriedigen; es glaubtefast dem Verderben mit Absicht gewidmet zu sein, und