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Zweiter Band.
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Preußen erscheine, da commandire er auch; sollte manihm dies verweigern, so wasche er seine Hände in Un-schuld. Schon am 16 Januar, denn für seine Reisenbedurfte er nur weniger Vorbereitung, brach er aus umsich zur Armee zu begeben.

Und wirklich gewährten ihm die Verbündeten was erforderte.

Bei seiner Durchreise, in Dresden, gelang es ihm,den sächsischen Hof für seine Absicht zu gewinnen. JeneConfcrenz mit dem König von Polen, deren er in seiner Ge-schichte gedenkt, die durch den Anfang der Oper unterbro-chen ward, half ihm noch nichts; aber ein Gespräch mitdessen Beichtvater, Guarini, entschied; an Einwendungen,die auf dem Gefühle beruhten, daß das sächsische und daspreußische Interesse in sich sehr verschieden seien, fehlte esnicht, aber da doch auch ohne die Preußen an eine Besitz-nahme von Mähren nicht zu denken war, so drang der Be-schluß durch, die sächsischen Truppen zu ihnen stoßen, undzunächst wenigstens an der Unternehmung gegen JglauTheil nehmen zu lassen. Auf dem Wege nach Böhmenkam dem König ein französischer Offizier entgegen, wel-cher die vorläufige Einwilligung des Marschall von Brogliezur Theilnahme Polastrons an der vorgeschlagenen Bewe-gung überbrachte. In Prag sah Friedrich den Vorste-her des Verpflegungswesens, v. Sechelles, auf den er,als ein Fürst, wie dieser sagt „von Feuer, Geist und Wil-len," den größten Eindruck machte, und dessen Geschicklich-keit und Eifer auch ihm eine Anerkennung abgewann,