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fische, auf eine große Einwirkung über Europa, eine all-gemeine Pacification im preußischen Sinn hinzielend, abernun auch um vieles schwieriger, sowohl an sich, als be-sonders darum weil die Mitwirkung fremder Kräfte dazuerfordert wurde.
Noch vor dem Beginn konnte man das bereits fühlen.
Indem Friedrich auf dem Wege war, die Franzosen,welche in Linz belagert wurden, durch eine Diversion zuretten, hatten sich diese schon genöthigt gesehen, denPlatz zu räumen. Wie die rasche Bewegung der leich-ten Reiterei im offenen Feld, so gab die schonungsloseWuth der Warasdiner Grenzer bei ihren Anfällen gegenPlätze die nicht allzufest waren, wie dieser, der Königineinen großen Vortheil. Bald nach Linz fiel auch Passau indie Hände der Östreicher — 24 bis 25 Januar —; beiihrer Annäherung ward Braunau verlassen, und ohneRückhalt drangen die khevenhüllerschen Schaaren in demoffenen Baiern vor, dem sie zehnfältig vergalten, was Öst-reich von dem Churfürsten gelitten hatte.
Da dergestalt der nächste der Zwecke, die man sichvorgesetzt, nicht mehr zu erreichen war, so meinten dieSachsen bereits, die ganze Unternehmung sei zu unterlassen;Friedrich erwiederte, sie werde darum nur um so nöthi-ger: Baiern würde sonst völlig in die Hände der Köni-gin gerathen, und ein neuer Zuzug französischer Hülss-truppen, den man so eben in Deutschland erwartete, un-möglich werden.