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Zweiter Band.
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Auch die Franzosen, die im ersten Augenblicke nurzu empfinden schienen, daß die Ankunft des Königs sievon dem ihnen sonst bevorstehenden Verderben rettete,bemerkten doch bald, daß er nicht dazu allein gekommenwar, sondern seine eigene Politik zu vollführen, ihrem Ein-fluß das Gleichgewicht in Mitte ihres Bundes zu hal-ten denke. Wenn Polastron sich an den König anschloß,so geschah das weniger auf Befehl Broglies, der es viel-mehr schon nicht mehr wünschte, als aus eigenem Ermes-sen, wie denn die Oberhäupter der Franzosen diesem da-mals im Staat und im Krieg nicht selten folgten.

Eine fernere, nicht geringe Schwierigkeit erblickten dieFreunde Friedrichs in der Beschaffenheit des Landes,der Stimmung der Einwohner desselben. CabinetsrathEichel, laut eines seiner Briefe, hofft kein Glück in dembergigten Mähren, das wenig Heerstraßen habe, und beieintretendem Thauwetter im Winter ganz unwegsam wer-den dürfte, wo das Landvolk ihm tückisch vorkommt; erfürchtet, der Kriegszug könne den zweiten Band der Ge-fahren von Mollwitz bilden: „möge Gott das drohendeUnheil verhüten."

Wie muß sich der rasche Gedanke des Fürsten, dieEinen fortreißend, um die Andern sich nicht kümmernd,nur dem eigenen Antriebe folgend, selbstherrisch Bahnmachen!

Am 5 Februar setzte sich der König, an der Spitzevon 24 Bataillonen und 50 Escadrons, von Olmütz nach