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überzugehen. Schon die Anmuthung versetzte ihn in leb-hafte Wallung: Eichel versichert, nie habe er ihn in einerheftigeren gesehen, als nach Empfang jener Antwort;er glaube sich verachtet und athme nichts als Rache.Unverzüglich schrieb er an Hyndford, daß jetzt an keineVermittelung weiter zu denken sei: er müsse die Kriegsope-rationen wieder beginnen; übermorgen werde er ins Feldrücken.
Es war am Pfingfttag, 13 Mai, daß die Truppenaus ihren Quartieren in das Lager einrückten, das sichder König in der Nähe von Chrudim ersehen hatte. Frühum acht Uhr erschien er selbst auf der Anhöhe, wo seinZelt aufgeschlagen werden sollte, die ihm eine weite Aus-sicht über das ganze, von Hügeln durchzogene Gefildedarbot. Von allen Seiten, durch die Schluchten undDefilcen, kamen seine Truppen heran: sie schienen wieaus der Erde hervorzustehen; wenn einige seiner Offi-ziere Betrachtungen machten, wie sie Herodot dem Perser-könig am Hellespont zuschreibt, so lag ihm das ferne;mit stolzer Freude sah er sie heranziehen, in vollem Ge-fühle des Lebens und der Kraft, durch die militärischeOrdnung, die hier als ein prächtiges Schauspiel erschien,zugleich gefesselt und gewaltig; er eilte an jede Stelle,die ein einrückendes Regiment einnehmen sollte, theilteauf einem der beiden Flügel die Wachen selber aus, aufdem andern überließ er es dem Prinzen Leopold vonDessau.