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m'g Tagen würden sie mit klingendem Spiel in Prageinziehen.
Da der König aber durch ihr bloßes Vorrücken nichtallein von Franzosen und Sachsen abgeschnitten, sondernauch in seiner eigenen Stellung gefährdet worden wäre,— schon erschienen ihre leichten Truppen im Elbthal undbedrohten seine Magazine — so konnte er dies unterkeiner Bedingung zulassen. Die Absicht des Feindesmit treffendem Blick erkennend, ohne Verzug, beschloß ersich ihnen auf ihrem Wege bei Kuttcuberg entgegenzu-werftn. Noch am 15, so wie er hinreichende Kunde vonihren Bewegungen gewonnen, begab er sich mit einer star-ken Abtheilung, bei 6000 M., selber in diese Gegend.Den andern Tag sollte die nicht so leicht beweglicheMasse der Armee unter Prinz Leopold ihm folgen.
So geschah, daß am 16 Mai die beiden feindlichenHeere nahe an einander nach Kuttenberg hin vorrückten.
In diesen Gegenden ziehen sich, an das große böh-misch-mährische Gebirge anschließend, zwischen Daubrawaund Chrudinka die Gangberge, Kankowy hory, von Saarher nach dem Elbthal, kuppelförmige, durch seichte Thä-ler geschiedene Anhöhen, die ihren Mittelpunct in derHerrschaft Ronow haben. * Hier schlugen, von Kloster
1. Schon im dreizehnten Jahrhundert hat einmal ein Markgrafvon Brandenburg diese Herrschaft besessen, Kaiser Rudolf von Habs-burg sie ihm abgesprochen. Kopp: König Rudolf I, 470. SommerKönigreich Böhmen Bd. Xl,, S. L96.
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