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Zweiter Band.
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Willimow kommend, nach einem kurzen Marsch am Mor-gen des 16 Mai die Aftreicher das vorher abgemarkteLager auf. Nur anderthalb Stunden von ihnen mar-schirten die Preußen, unter Prinz Leopold, von Chrudimkommend, auf einem mannigfaltig durchschnittenen Wege,durch Gehölze und Berge, mit alle ihrem Geschütz undGepäck, nach der Gegend von Czaslau. Sie erschra-ken später, wenn sie bedachten, was ihnen begegnetsein würde, wenn der Feind eine einzige Brücke abgebro-chen hätte.

Die beiden Heere gingen auf denselben Punct los,die Astreicher von Süden nach Norden, die Preußen vonOsten nach Westen gewendet; wo ihre Wege sich berühr-ten, mußte es zwischen ihnen zur Schlacht kommen.

Als Prinz Leopold die Höhen von Podhorzan erstieg,die zu jenem Joch der Gangberge gehören, sah er das La-ger der Astreicher in voller Bereitschaft zum Schlagen vorsich; schon war Czaslau in ihren Händen, und er ver-zweifelte es ihnen am Abend abzugewinnen; noch näherdem König nachrückend, schlug er sein Lager in den Nie-derungen der beiden Herrschaften Neuhof und Sehusitschauf, vor sich den Marktflecken Chotusitz? Er hatte 5 großeMeilen zurückgelegt; die Armee war seit 20 Stunden in

t. Der König sagt: er habe das Lager bei Chotusitz haben wol-len; Prinz Leopold: er selber habe es gewählt. Prinz L. sagt, derfolgende Tag sei zum Rasttag bestimmt gewesen; in des KönigsBriefe heißt es, daß er da habe schlagen wollen. Das sind im De-tail jeder Erzählung unvermeidliche Abweichungen.