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Zweiter Band.
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Böhmen zu räumen. Die beiden Mächte waren eigent-lich nur über die Bedingungen ihres Friedens uneinig,die allerdings auch die ihres künftigen gegenseitigen Ver-hältnisses enthielten, über diese mußte die Schlacht ent-scheiden.

Das Treffen ward auf dem rechten Flügel von derindessen neugestalteten preußischen Reiterei eröffnet. Siewar angewiesen, gleich im vollen Trabe vorzudringen,und sobald sie sich bis auf 100 Schritte dem Feinde ge-nähert, alsdann gut geschlossen die Pferde aus vollemHalse auf ihn hineinzujagen. Die Cürassiere von Bud-denbrock und die denselben aus der zweiten Linie nach-stürmenden Dragoner Rothcnburgs warfen die Östreicherüber den Haufen, sprengten sie auseinander, und erst alssie die Flanke des Fußvolks angriffen, fanden sie Wi-derstand; zugleich von Husaren angefallen, und durchdichte Staubwolken irre gemacht, kehrten sie an ihre Stellezurück.

Ganz anders ging es auf dem linken Flügel. Wirwollen den alten Streit nicht erneuern, ob es wirklich,wie der König behauptet, der Fehler des Prinzen vonAnhalt gewesen ist, oder, wie dieser angiebt, die Schulddes General Jectz allein; genug die Reiterei, die nurauf weiten Umwegen an die ihr bestimmte Stelle gelan-gen konnte, war noch nicht recht aufgestellt', als sie von

1. Alte Red.: I.« teirsin <jui Äsit äevant le äs cotte

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