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Zweiter Band.
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andere Weise wieder in Ordnung zu stellen; unaufhörlichsah man die schon Geschlagenen wieder vorrücken. Dochwurden die Mannschaften auch von geistigen Motiven inBewegung gesetzt. Hier war es, wo jener Feldprediger,dessen wir zuweilen gedachten, sich unter die Weichendenmischte, und mitten in dem Kleingewchrseuer, das ihn um-sauste „wie Mückenschwärme", durch die wohlbekannte ver-traute Stimme, welche die Gemüther oft zu guten Ent-schlüssen angeregt hatte, einige Rotten zum Stehen brachte.'Niemand kümmerte sich um das indeß der Plünderung derHusaren und Panduren preisgegebene Gepäck. Auch diezurückgeworfene preußische Reiterei, im Namen Gottes unddes Königs aufgefordert, sammelte sich aufs neue. Es kamhinzu, daß das brennende Dorf dem Vordringen der Öst-reicher hinderlich wurde. Allmählig konnten die Preußenwieder aufathmen: sie verstärkten die erste Linie mit derzweiten und schickten sich an das Dorf wiederzunehmen.

Doch schwankte noch das Geschick des Tages: derRuhm es entschieden zu haben gebührt dem König. DemTalent des Feldherrn kommt darum ein so hoher Rangzu, weil Wahrnehmen, Denken und Handeln nirgendsso vollständig in einander greift, wie auf dem Schlacht-feld, wo kein Fehler wieder gut zu machen, der verlo-rene Augenblick unwiederbringlich ist. Durch eine leichte

1. Das Schreibe» Seegebarts findet sich vollständig in einemHefte des Kriegsministeriums, betitelt: Rare alte Papiere. Fried-rich gedenkt noch eines Postmeisters, der an dem Kampfe Antheilnahm, statt bei der Bagage zu bleiben: L äorrtan S Juni, VIII, 188.