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Schwenkung besetzte Friedrich mit seinem rechten Flügeleine vor ihm liegende Anhöhe und erschien in der Flankeder Feinde. Seine Bataillone hatten noch ihre Gewehreüber die Schulter: furchtbar machte sie besonders dasGeschütz das vor ihnen herfuhr, oder von einer andernSeite her ihren Anfall mit geschickter Beweglichkeit un-terstützte. Friedrich hatte sich im vorigen Jahre sein Feld-geschütz erneuert, und statt der üblichen sechspfündigenStücke dreipfündige gießen lassen, weil dieselben leichterfortzubringen und zu laden, und im Grunde eben so wirk-sam seien. Er hatte deren sechsundsiebzig bei sich; sie kamender glücklichen Bewegung, die er machte, und die ohnehinalles in Schrecken setzte, mit entscheidender Wirkung zuHülfe. 'Allmählig ward Prinz Carl inne, daß sein An-fall abgeschlagen sei; er suchte nur die Truppen, welchezu weit vorgegangen, besonders die welche in das Ge-päck der Preußen gefallen waren, wieder an sich zu ziehen;dann um sich nicht einer völligen Niederlage auszusetzen,gab er das Zeichen zum Rückzug.' Die Preußen ver-folgten ihn nicht weiter als so viel nöthig war, um dasSchlachtfeld zu behaupten.
1. Nicht ganz der Vergessenheit zn übergeben find die Verse desQuartiermeisters Johann Friedrich Busse vonr könkgl. Leibgrenadier-regiment:
Dort steckt der Feind Schwärm das Lager in den Brand,
Doch bietet er dadnrch den Unsern nur die Hand
Die Flanken von dem Feind beherzt zu attaquiren;
So muß der Gegentheil so Muth als Herz verlieren.
Auch hier knüpft das Soldatenwesen an die alte Landsknechtsweisean, allerdings in sehr verändertem Tone. Der Autor ist nicht ohneAnspruch an Bildung. In höherer Fülle aber erscheint diese bei