Band 
Zweiter Band.
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Was den Preußen den Sieg verschaffte, war dreierlei:gleichmäßige Anwendung des Fußvolkes, der Reiterei undder Artillerie in einer seltenen Vollkommenheit des Dien-stes; die zusammenwirkende Anstrengung aller, wofür derKönig ihnen seine Erkenntlichkeit besonders aussprach, undhauptsächlich sein eigenes Talent, das hier zuerst in sei-ner genialen Selbständigkeit und Kraft erschien. Mandarf seine Führung einer der kühnsten und glücklichstenThaten des jungen Condö, als er bei Rocroi den übri-gens siegreichen Feind mit seinem noch unbesiegten Flü-gel im Rücken bedrohte, und dadurch die Bataille ent-schied, zur Seite stellen. Wie ganz anders als bei Moll-witz, wo die Schlacht erst recht begann, als Friedrich sichentfernt hatte; hier dagegen erscheint er als der wahreFührer dieser durch und durch lebendigen militärischenOrganisation. In Folge der Schlacht nahm die Armee erstganz den ihr gebührenden Rang in der Welt ein. Aus denöstreichischen Geschützen ward den Gebliebenen eine Salvegeschossen. Wer weiß nicht, wie mannigfaltig dieses Czas-lau in die Unruhen der Hussiten und die Reformations-kriege verwickelt gewesen ist? Einst war dem wilden Zizkavon Troznow von seinen Anhängern dort in der Kirche einprächtiges Denkmal errichtet, längst aber in Folge der

Stille und in der Relation des Königs, dessen bewußte Absicht war,vollkommen wahrhaft zu sein. Es ist, sagt er selbst, solche Relationum so zuverlässiger, als solche von meiner Faxon ist, und darin nichts.gesetzet worden, als was der Wahrheit sonder etwas zu supprimirenoder zu erageriren vollkommen gemäß ist.