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Zweiter Band.
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immer seien sie sofort ersetzt worden; in den letztenMonaten habe er durch seinen Kriegszug die Franzosenvor jedem Anfall gesichert und ihnen Ruhe verschafft; erhabe so eben noch durch seine Schlacht Prag und Böh-men für sie gerettet; wie schimpflich für sie, daß sie,die bisher nichts gethan, auch jetzt noch nicht schlagfer-tig zu sein erklärten. Er kenne überhaupt die Franzosennicht mehr: die Geschichte zeige sie immer eher im Feldeals ihre Feinde, jetzt seien sie langsam und nachlässiggeworden. ^

Belleisle fand diese Beschwerden größtenteils selbstgegründet. Wie hatte er Broglie mit Erfolg in Schutznehmen sollen, da er ihm in seinen Briefen alle Ver-säumnisse zur Last legt. Oft sagte ihm der König vonPreußen eben das, was er jenem vorgestellt hatte.

Doch auch Belleisle schien in seiner Bewunderungund Theilnahme nicht mehr der alte. Den Preußen fieles auf, daß der kriegsgelehrte Marschall und seine Um-gebung kein Verlangen zeigten, den Schauplatz ihresRuhmes, das Schlachtfeld von Chvtusitz, zu besehen.

Und kaum hatte er sich entfernt, so vernahm man,daß die beiden östreichischen Heere, ungehindert von Bro-glie, sich vereinigt hätten, daß dieser von Frauenberg nach

1. Ausführlicher Bericht Belleisles, Kuttenberg 4 Juni (im Ar-chiv zu Paris). Charakteristisch für den König ist der Schluß! Ues

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