Sydow die Präliminarartikcl unterzeichnet mitbringenwird.
Schon vor dieser Ermächtigung hatte Podewils nicht at-lein die Vollmachten ausgewechselt, sondern noch einen Schrittweiter gethan. Um zu wissen, was sich erreichen lasse, hatteer, wie er sagt, Hpndsord in seine letzte Verschanzung ver-folgt und ihn dahin gebracht, ihm das Original seinerJnstruction zu zeigen. Er hatte sich überzeugt, daß sichauf der böhmischen Seite schlechterdings nichts erlangenlasse, auch nicht, wie es in der Depesche hieß, „wennder König von England an der Spitze seines Parlamentsdarauf dringe"; dagegen war, wie berührt, Oberschle-sien und Glatz so gut wie Niederschlesien aufgegeben.
Als Podewils so weit war, erhielt er das neue Schrei-ben des Königs, das sich mit seinem Berichte hierübergekreuzt hatte.
Er sagt: er sei erzittert bei dem Gedanken an dieVerantwortung, die er auf sich nehme; nur der ausdrück-liche Wille des Königs habe ihn dazu bestimmt sich ihrzu unterziehen.
Aber so viel ergab sich doch auch aus dem Schrei-ben des Königs, daß derselbe jetzt mit den Bedingungenzufrieden sei, die man von der andern Seite gewähren wollte.
Überhaupt war nach so viel Kämpfen die Zeit derEntscheidung gekommen. Die beiden Mächte waren aufden Punct gelangt, wo die Gewalt des Angriffes und derVertheidigung, die Einwirkung von Frankreich und von