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Zweiter Band.
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andere (Sachsen) gar nichts; der Zufall, der im Glückder Waffen herrsche und die Zweiziingigkeit der Politikersetze seine Armee dem Ruin, seine Völker dem Verderbenaus; er werde seine Erwerbungen verlieren und seinenSchatz erschöpfen: könne man es einem Fürsten verar-gen, wenn er sich einem gewissen Schiffbruch entziehe?'Ein Privatmann, fügt er später hinzu, dem ein vertrags-mäßiges Versprechen nicht erfüllt werde, könne die Hülseder Gerichtshöfe in Anspruch nehmen, einem Fürstenbleibe nichts übrig, als sich selbst zu helfen, denen zuvor-zukommen, deren Untreue seinen Staat zu Grunde rich-ten würde. Mit Einem Worte, er will sein Verfahrennur aus dem politischen Gesichtspunct betrachtet wissen,und verbittet sich jeden Schluß eines Außenstehenden aufseine Moralität; er behauptet vor allem, daß er nicht an-ders gekonnt habe. Ich denke, die Nachwelt, auf die ersich vertrauensvoll beruft, muß ihm zugestehen, daß erdie dringendsten Gründe hatte.

Einmal: die Anstrengungen der Verbündeten zeigtensich unfähig, der Königin Böhmen zu entreißen; diesenGedanken, den er eine Zeitlang selber gehegt, hatte eraufgeben müssen: ihn durchführen zu wollen hätte seineKräfte überstiegen und ihn in widerwärtige Abhängigkeitvon der Schwäche der Andern gebracht.

Sodann: er mußte allerdings fürchten, daß, indemer sich für die Verbündeten schlage, von diesen ein ein-

1. Schreiben an Jordan, 15 Juni. 0. ?. VIII, 193.propoz zu der !ii5to!re HIOQ temps.