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mit Einsicht umspannt; einen schwungvollen Willen, derdoch nur das Erreichbare ergreift, und selbst wenn er einmaldie strenge Linie überschreiten sollte, schon die Möglichkeitdes Mißlingcns mit berechnet, und die Rückkehr in seineSphäre vorbereitet; eine Energie, die in ihrem ersten stürmi-schen Antrieb, wo sie nach Ruhm und Erfolg verlangt, et-was Unberechenbares und Unaufhaltsames hat, die aber imStreite der Weltkräfte sich befestigt und regelt, so daß sienicht allein glänzende, sondern auch haltbare Dinge voll-bringt. Man könnte fragen, ob Friedrich schon damals einereigenen und sittlichen Selbstbeschränkung fähig war. Wirsehen doch daß er noch vor aller Entwickelung der Ereignissedie Besorgniß hat, durch den Lauf des Glückes zu weitfortgerissen zu werden und mit Bewußtsein inne hält, daßer Mittel verwirft, die ihm die größten Aussichten darbie-ten, z. B. in dem Staate der Feinde innere Unruhen an-zufachen, oder ein Geheimniß, das im Moment eines wah-ren Vertrauens unwillkührlich ihm zu Kunde gekommen,als Hebel seiner Politik zu brauchen. Die Leidenschaft derEroberung will er nicht in sich aufkommen lassen, nochdie Grundlagen der gebildeten Welt verletzen, noch widersein moralisches Gefühl handeln. Und wäre es wohlmöglich gewesen, über die in sich selbst unentschiedenenDinge im voraus feste Beschlüsse zu fassen,? In dem po-litischen Gefechte, in dem er unaufhörlich begriffen ist,führt auch er die Waffen, deren sich die Andern bedie-nen; wenn man ihn reden hört, muß man immer wissen,