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Zweiter Band.
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hadern, daß er seine Richtung bald nach der einen, baldnach der anderen Seite nimmt, um dem Schiffbruch oderden nahen Untiefen zu entgehen. Er hielt es schon fürgenug, wenn er von keiner der entgegengesetzten Strömun-gen sich ergreifen ließ, nicht von einer Partei auf die an-dere überging, sondern unter eigenen Farben immer ei-nen selbständigen Lauf inne hielt.

Dieses Preußen, das unter Friedrich Wilhelm I sichauf allen Seiten hatte in Nachtheil setzen und gefähr-den lassen, das seine Dienste geleistet, ohne je die Zu-sagen, die ihm geschehen, erfüllt zu sehen, und endlichin ein einseitiges System der Jsolirung gerathen war,um welches her die großen Mächte die Welt vertheilten,hatte endlich den Augenblick ergriffen sich geltend zu ma-chen. Es ward dadurch in die Mitte der Bewegungengezogen, in denen es, eben im Conflict mit den beidenStaaten, von denen es vernachlässigt oder mißhandeltworden, unter seinem klugen und kräftigen Führer, derder Monarchie erst eine Bewegung nach außen gab, eineunüberwindliche Stellung in ihrer Mitte einnahm.

Als Friedrich die Präliminarien in Händen hatte,fühlte er, daß seine Arbeit fürs erste vollendet sei. Alledie mannigfaltigen Wendungen der Ereignisse, Wünscheund Meinungen ließ er bei Seite und kehrte auf seinenursprünglichen Sinn zurück. Er erklärte seinen Offizie-ren, er habe niemals die Königin verderben, sondern sie nurnöthigen wollen, ihm Genugthuung zu geben; nachdem