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Zweiter Band.
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Stadt verlieren sollte, auf die er sich Rechnung gemachthatte. Es war dieselbe, von der alle brandenburgischenAnsprüche auf Schlesien ausgegangen waren. Er be-hauptete, hätte sie Östreich zurückbehalten wollen, so hättesie ausdrücklich genannt werden müssen, so gut wie Trop-pau und Tcschen.

Alle Unterhandlungen jedoch waren vergebens, undPreußen mußte sich mit dem Ländchcn Katscher begnü-gen, das als eine Entschädigung dienen sollte.

In den Frieden kam auch noch eine Bestimmung inBezug auf die inneren Verhältnisse von Schlesien, imSinne der Königin, deren wir sogleich noch weiter ge-denken werden; bei der Abfassung überwogen überall dieöstreichischen Interessen, so sehr er denselben im Allge-meinen entgegenlief.

Wenn man fragt, wie so Friedrich dies genehmigte,obgleich er die Überzeugung hegte, daß ihm nament-lich in Hinsicht der Grenzen Unrecht geschehe, so warder Grund, daß er sich durch den Fortgang der östreichi-schen Waffen gegen die Franzosen und Baiern, der nunnicht mehr durch seine eigenen gehemmt wurde, schonwieder in eine etwas nachtheiligere Stellung gebracht sah.

Wir müssen, sagt er, die Segel einziehen, da wirden Wind nicht mehr hinter uns haben.

Auch forderten die Engländer auf das dringendstedazu auf. Georg II brachte in Erinnerung, daß man