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Zweiter Band.
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der Königin von Ungarn bei so vielen Verlusten doch aucheinige Genugthuung geben müsse. Das englische Mini-sterium machte auf die Unterhandlungen, die der fran-zösische sowohl als der sächsische Hof in einem ganz an-dern Sinne in Wien angeknüpft habe, aufmerksam, welchedurch eine längere Verzögerung des endlichen Abschlus-ses unterstützt werden würden.

Hierauf entschloß sich Friedrich, am 27 Juli 1742,die Bedingungen des definitiven Friedens, wie sie nun-mehr festgesetzt waren, anzunehmen.

Nachdem die Ratifikationen ausgewechselt worden,schritt man zu einer genaueren Bestimmung der Grenzennach eben diesen Festsetzungen.

In einer Heuscheucr bei Rudoltowitz an der obernWeichsel beim Einfluß der Biela wechselten die Commis-sarien der beiden Theile ihre Vollmachten aus; hier aufden Grenzen der Herrschaft Pleß gegen Teschen, bei ei-ner alleinstehenden Eiche, setzte man den ersten preußi-schen Markstein. Von der Weichsel zog man die Grenzezwischen den zahlreichen Teichen, die hier das hohe Landerfüllen, auf den Feldmarken der Dörfer, wo dann dieAusträge zwischen der teschenschen Kammer und den be-nachbarten Gutsbesitzern zum Anhalt dienten, nach demFlußgebiete der Oder, das man mit dem einunddreißig-sten Grenzsteine erreichte. Hierauf folgte man dem klei-neren Flusse Petrowka bis zur Olfe, dieser bis zur Oder,dem breiten und seichten Laufe der obern Oder bis wo