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Und welch ein herrliches Gebiet war es nun, welchesdurch diese Säulen für die preußische Macht abgegrenztwurde.
Ein Land von ungefähr siebenthalbhundert Quadrat-meilen mit wenigstens 1,200000 Einwohner, die in an-derthalbhundert kleinen und einigen sehr ansehnlichen Städ-ten, in 5000 Dörfern und Vorwerken lebten, zum Theilslawischen, zum größten Theil aber deutschen Ursprungs,von uralter Cultur, durch Herkunft und erste Einrichtung,Sitte und Religion den Stämmen, zu denen sie geschaartwurden, nahe verwandt. Von den Eroberungen, die inden neueren Jahrhunderten gemacht und behauptet wor-den sind, bietet wohl keine ein ähnliches Verhältniß deseingenommenen Landes zu den alten Provinzen dar. Die-sen wurde in Umfang, Volksmenge und Streitkräften eingutes Drittheil hinzugefügt.
1. Die Schätzung von Klöber auf 675 lUM., und die Berech-nung von Büsching, auf die alten Karten und eine Reduktion derschlesischen auf geographische Qnadratmeilen gegründet, auf 642(IM. (Magazin X, SIS), sind nur ungefährer Art. Leonhardi(179t) hat 640, Krug (1805) 683 lJM.; Schubert für die ersteZeit 68S, Dieters« für 1804 714. — 1755 zählte man 1,372,7S4Einwohner. Eine Schätzung aus etwas früherer Zeft findet sichin einem Actenheste, unter dem Titel: Designation der im LandeSchlesien erclusive der Garnison befindlichen Personen; demnach gabes adliche Familien 1522, unterthänige 188,428, was man zusam-men aus eine Bevölkerung von 949,750 schätzte; dazu das Gesindein Vorwerken und Dörfern: 73,120; in den Städten Einwohner:211,666; Mönche und Nonnen: 2,364; Juden: 3,530; zusammen inbeiden Departements 1,240,540. Nach einer Bemerkung des Mini-sters, die er am 17 März 1751 nachrichtlich zn den Acten schrieb,war jedoch die Anzahl der Dörfer und Vorwerke (auf 4,882) so wiedie der Familien zu geringe angesetzt; über die Gesammtzahl der Ein-wohner spricht er sich nicht aus.