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der Maas entsprangen; die englische zu tilgen traf eraugenblicklich Anstalt. Man ging bei der Übersendungder Gelder sehr eigenthümlich zu Werke. In den lan-desüblichen Münzsorten, wie sie eingingen, übergab sieMünchow in wohlverwahrten Fässern an einen von Split-gerber und Daum als sicher empfohlenen Fuhrmann, un-ter der Adresse eines höheren Beamten; die Absicht war,alles Aufsehen zu vermeiden und zugleich den damaligenguten Stand des Silbers zu benutzen.
Zu des Königs eigenen Händen kamen nicht mehrals 16000 bis 17000 Thlr. des Jahres in monatlichenSendungen, durch die Post befördert, deren Scheine sichbei den Acten befinden; ein bescheideneres persönliches Ein-kommen könnte keinem Präsidenten einer Republik genügen.
Leider sind von den monatlichen Berichten Mün-chow's, die über den allmähligen Fortgang der Verwal-tung die beste Auskunft geben würden, die meisten ver-loren; von den übriggebliebenen will ich nur einen, vom16 Nov. 1743, ausziehen, aus dem man sieht, wie die Dingedamals standen. Münchow meldet darin, die Steuernfür den Oktober seien besser eingegangen als bisher; nurbei den Stiften und oberschlesischen Kreisen lasse sichmanches vermissen; die Pachtgelder von den Ämtern seienebenfalls eingelaufen, und für das nächste Jahr dürfeman dasselbe hoffen, da die Saat vortrefflich stehe; —schon zeige sich die brandenburgischc Feuerordnung auchauf dem Lande wirksam; die Auswanderung einiger ober-