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schlesischer Bauern ersetze sich durch das Anziehen lausitzi-scher Handwerker, besonders aber französischer und schweize-rischer Familien, welche große Hoffnung erregen; die Accisein den Städten liefere bereits einen Mehrertrag, und dabeisei das Gewerbe in guter Ausnahme, wie man denn soeben Leinwand nach Hamburg und nach Italien, Tuchenach der Schweiz und nach Polen in ansehnlichen Liefe-rungen versende. Durch zwei Messen, die nach Bera-thung mit den Kaufleuten eingerichtet wurden, hoffte mandem Handel von Breslau neuen Schwung zu geben.Man begann Ländereien urbar zu machen, Fabrikantenmethodisch herbeizuziehen, alle Grundsätze auszuüben,welche diesem Staate überhaupt eigen waren. Eineder wichtigsten Rücksichten bildete die militärische Einrich-tung des Landes: Friedrich selbst widmete den Fortisica-tioncn von Neiße, Cosel, Glatz eine unausgesetzte Auf-merksamkeit. Münchow berichtet, das Cantonwesen nehmeeinen guten Fortgang, schon komme der Landbewohner, selbstin Oberschlesien, den Regimentern gegen die Desertirendenzu Hülfe; die angefangenen Casernen und Magazine zuBreslau, Bricg, Schweidnitz werden bald unter Dachsein; er denkt eine Reise nach Oberschlesien zu machen,um nach dem Wunsche des Königs eine Landmiliz ein-zurichten. Man trug Sorge, die Excesse der Soldaten,welche die frühere Vorliebe für dieselben sehr geschwächthalten, zu verhüten.
In alten Zeiten war die Eroberung zugleich Unter-