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Dritter Band.
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für alle Verluste, die es früher und zuletzt erlitten, durchden Besitz von Neapel, Baiern und die erweiterten Nie-derlande vollständig entschädigt. Und da es nun dar-auf abgesehen war, diesem Hause auch das Kaiserthumwiederzuverschaffen, so würden die den Franzosen entris-senen Landschaften — nur mit Ausnahme dessen, wasBaiern als eine Entschädigung für seine Abtretungenerhalten sollte — zuletzt an Östreich gefallen sein; indes-sen hätte Friedrich einen seiner Jugendgcdanken ausführen,und das polnische Preußen sich aneignen können. LordStair ist wohl der erste gewesen, in dessen Kopfe sich dieIdee eines allgemeinen Kampfes gegen Frankreich miteiner Absicht gegen Polen verknüpft hat, wie sie bei derzweiten Theilung ausgeführt worden ist.

Man wird begierig zu vernehmen, was Friedrich IIzu einem Plane dieser Art sagte.

Er hatte sich so eben den Franzosen in dem Au-genblick widersetzt, als sie die höchste Gewalt in Europaergreifen wollten; aber nicht minder gefährlich war derneue Plan, der eine solche in die Hände von Östreichund des mit ihm verbundenen England gelegt hätte.Zunächst kam ihm die ganze Sache höchst abenteuer-lich vor. Wie könne man sich nur einbilden, alledeutschen Fürsten zu vereinigen, die schon ohnehin er-schöpften vorderen Reichskreise zu neuen Leistungen zuvermögen? Und kenne man nicht die Hülfsquellenvon Frankreich? Ein solches Ansinnen werde die ganze