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Dohna ward sehr wohl aufgenommen: die verwitt-wete Kaiserin sprach mit Bewunderung von den Eigen-schaften des Königs, den sie als ein Mitglied ihrer Fa-milie betrachtete; sie empfahl ihre Tochter förmlich demWohlwollen desselben. Maria Theresia entschuldigte sichbeinahe, daß sie Anfangs, jung, unerfahren und in ei-nem natürlich angegriffenen Zustand, die Anerbietungen desKönigs so unbedingt von der Hand gewiesen habe; mitVergnügen sehe sie, daß einige preußische Offiziere ge-kommen seien, um den Feldzug in ihrer Armee mitzuma-chen, aber erst dann werde sie sich zufrieden fühlen, wennsie die preußischen Truppen zur Seite der ihrigen käm-pfen sehe, um sie gegen die ungerechten Anfälle der Fran-zosen zu vertheidigen. Sie verglich im Gespräch mit demGeneral die beiderseitigen Armeen, und schien der preu-ßischen bei weitem den Vorzug zu geben. Was denKaiser betrifft, denn dessen Angelegenheiten hatte Dohnasogleich berührt, so erklärte sie sich sehr bereit, Friede mitihm zu machen, so viel Übel er ihr auch zugefügt habö,aber sie fordere dabei dreierlei: erstens die Versicherung,die böhmische Stimme niemals wieder zu beseitigen,was ihr Preußen garantiern müsse; sodann das Ver-sprechen, daß ihr Gemahl zum Römischen König erho-ben werden solle, endlich die Freiheit, den Krieg gegen
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