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Dritter Band.
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Frankreich, das ja auch den Kaiser beleidigt habe, undeifersüchtig auf Friedrich H sei, mit aller Macht fort-zusetzen.

Die Worte lassen die Verschiedenheit der beiderseiti-gen Richtung wohl durchblicken, aber die Hauptsache war,den Frieden in Deutschland zu schließen, und darauf gingdoch auch die Königin ein.

Unmittelbar nach dem Breslauer Frieden hatte Fried-rich mit England eine Defensivallianz geschlossen.

Ein vollkommenes Einverständniß war auch hier beiweitem nicht erreicht. Der König von Preußen hättevor allem gewünscht, die Streitfrage über die Erbfolgein Meklenburg und Ostfriesland abzumachen; „wennwir uns diesen Dorn aus dem Fuße ziehen," sagt er,„so kann die Eintracht der beiden Häuser nicht wiedergestört werden, wo nicht, so wird der Streit nur auf-geschoben; " — aber das Ministerium König Georgs Hwar nicht dahin zu bringen. Seinerseits wollte Fried-rich die Verpflichtung, Hannover zu vertheidigen, nichtauf den Fall erstreckt sehen, daß Georg H etwa einenoffensiven Krieg unternehme. Er fügte sich endlich,hauptsächlich in Betracht, daß es gegen das eigenepreußische Interesse laufe, wenn Hannover, unter wel-chen Umständen auch immer, von den Franzosen be-setzt werde.' Höchst ungern und halb gezwungen, in

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