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Stifter in weltliche Wahlfiirstenthümer zu verwandeln,damit nicht die Nothwendigkeit der Selbstvertheidigungein Hinderniß gegen den Fortschritt des Protestantis-mus bilde, und die geistliche Befugniß davon abzuson-dern; jetzt erhob sich hauptsächlich an den katholischenHöfen der Gedanke, diese Trennung des Weltlichen unddes Geistlichen, aber in anderem Sinne, durchzuführen,die Territorien einzuziehen, das Bisthum mit seinen Be-fugnissen aufrecht zu erhalten Es steht dahin, ob undwie sich dies ausführen ließ; doch wäre ein Versuch derMühe werth gewesen. Denn einmal hätte man nicht sovollkommen mit der Vergangenheit gebrochen, wie dasspäter geschehen ist; es hätte Übergänge der Entwickelungaus dem alten Reiche in einen neuen Zustand gegeben;so viel wir die vorherrschenden Ideen übersehen können,würde man die Formen des Reiches bei weitem mehr ge-schont haben. Eine Aufhebung der geistlichen Chur-lande lag noch außer aller Berechnung; Würzburg undBamberg hätten sich wahrscheinlich erhalten; die Reichs-standschaft der Bisthümer wäre durch die Säkularisationdes Gebietes diesmal nicht unterdrückt worden. Ein nichtgeringerer Vortheil hätte sodann darin bestanden, daß dieUmwandlung eine eigentlich deutsche Angelegenheit gebliebenwäre. Frankreich hätte daran so gut wie keinen Antheil ge-habt, denn eben das war das nächste Ziel, das damaligeKaiserthum von dieser Macht loszuwinden; auch Ruß-land nicht, welches diesen Dingen in ihrem Zusammenhange
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