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Dritter Band.
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dürfe; und so ertheilte er seinen Truppen Befehl, sichin die neutralen Gebiete zurückzuziehen, ohne den Kriegfortzusetzen, selbst nicht gegen die Östreicher, wofern sienicht von diesen angegriffen würden; er gab ihnen denNamen einer neutralen Rcichsarmee, und erklärte, siesollten sich den Mannschaften der Kreise zur Aufrechter-haltung der Sicherheit des Reiches anschließen.'

Der vornehmste Beweggrund hiezu lag darin, daßder König von England, der indeß bei seinem Heeream Main angekommen war, den Kaiser immer zu einemähnlichen Verfahren aufgefordert, und ihn alsdann dieRückgabe seines Landes hatte hoffen lassen.

Die östreichischen Heerführer willigten unter einigenBedingungen in die Neutralität der kaiserlichen Armeeein; es ward darüber eine förmliche Convention in demKloster zu Niederschönfeld zwischen Seckcndorf und Khe-venhüllcr abgeschlossen.

Schon hätte man glauben können, die Sache habemilitärisch und politisch ihr Ziel erreicht, als sich plötzlichnoch ein zweites französisches Heer im Felde zeigte. Wenndie Franzosen Baiern oder das entfernte Böhmen aufga-ben, so war es ihnen doch unerträglich, daß die Eng-länder am Mittclrhein sich in ihrer Nähe aufstellen, und

1. Wir folgen einer Auseinandersetzung Seckendorfs selbst in ei-nem Schreiben an Friedrich vom 4 Zuli: I?emp6»eui7 m'oröorinL

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