für sich hätten entscheiden können; sie hatten den Frie-densentwurf nach London mitgetheilt, und hier ist der-selbe verworfen worden.
Die englischen Minister sahen in dem Kaiser einenVerbündeten von Frankreich; alle die Subsidien die siezahlten, die Truppen, die sie ins Feld gestellt oder inSold genommen hatten, sollten zu nichts anderem die-nen, als Frankreich, und zwar zunächst in diesem seinenabhängigsten Bundesgenossen zu bekämpfen. Preußenhatten sie nur von Frankreich zu trennen gewünscht,Barern wollten sie niedermachen und in Deutschland dieGewalt von Östreich wiederherstellen, von dem sich sobaldnicht wieder französische Sympathien befürchten ließen. Indiesem Vorhaben besorgten sie nur durch einseitige hanno-verische Interessen gestört zu werden, wie solche schon1741 hervorgetreten waren.'
Nun geschah, daß die Briefe von der Armee nur im-mer von dem Vorzug redeten, den Georg II den Hanno-veranern vor den Engländern gebe. Besonders ward LordStair, der eine so große Rolle bei der Einleitung diesesganzen Krieges gespielt hatte, zurückgesetzt, bei der Be-setzung der Stellen gegen die Gewohnheit nicht befragt,zuweilen nicht in den Kricgsrath gezogen; jener Rückzugvon Aschaffenburg nach Hanau ist ohne sein Wissen un-ternommen, die Anordnung zu der Schlacht, ohne ihn ge-hört zu haben, getroffen worden. Nach der Schlacht rieth
Eore: Ileor^ kellern I, 76 s.