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Dritter Band.
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waren im Anfang des Jahres 1743 dagegen; der Kö-nig von Preußen namentlich ließ die Königin wissen, siemüsse sich in die Ordnung fügen, welcher sich jeder an-dere unterwerfe.

Was aber Philipp von Elz abgelehnt, war Fried-rich von Ostcin sehr bereit zu bewilligen. Ohne daß ereine weitere Mittheilung an das churfürstliche Collegium,wie das Reichsherkommen war, für nöthig gehalten hätte,ohne Rücksicht auf die von demselben früher ausgespro-chene Meinung, brachte er am 23 September die Prote-station der Königin zur Diktatur.

Darin erklärte sie, daß sie nichts von alle dem wasunter Ausschließung der böhmischen Stimme geschehen sei,als rcchtsbcftändig betrachten werde, bevor sie Genugthuungfür das Vergangene und Sicherstellung für die Zukunfterhalten habe. Sie bezeichnete darin die Kaiserwahl „alsauf den Churfürsten von Baiern gefallen sein sollend";ihre Worte zeigen überhaupt, daß sie den Kaiser nicht alsKaiser erkannte; alles was unter ihm geschehen, die Ver-änderung der Wahlcapitulation, ja die Thätigkeit dernach Frankfurt verlegten Rcichsversammlung ward dadurchin Zweifel gesetzt; es schien, als wolle sie gewissermaßeneinen Nullitätsproceß gegen die Churfürsten bei den andernReichscollegien einleiten, auf diesen Grund dem gesumm-ten bestehenden Zustande den Krieg erklären.

Das Aufsehen, das diese Schrift und das ganze Be-zeigen der Königin erregte, mußte aber um so größer