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Dritter Band.
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wandelbarer Gemüthsart, leidenschaftlich und launen-haft; sie machte Miene, zu den Interessen des Hofesvon Wien zurückzukehren.

Allem Ansehen nach, obgleich darüber keine bestimmteNachricht vorliegt, hatte Friedrich auch eine geheime Zu-sammenkunft mit dem Bischof von Würzburg. Nur soviel findet sich, daß der König eine solche wünschte, und derBischof, um einen Fürsten, welcher seiner Würde so vielepersönliche Eigenschaften hinzufüge, kennen zu lernen, seinFamilienschloß Gcubach dazu in Vorschlag brachte. DerBischof, der gern in allen Geschäften seine Hand hatte,ohne den Anschein davon, meinte, die Würde des Rei-ches müsse durch eine formelle Vereinbarung der vor-nehmsten Stände, hauptsächlich von Dresden, Hannoverund Berlin, gewahrt werden.' Schade nur, daß nachallem was vorgegangen an eine solche eben nicht mehrzu denken war.

Eine ähnliche Gesinnung hegte auch der Fcldmarschalldes Kaisers, Graf Seckendorf, den der König in Anspachsah und alsdann zu seinen Truppen in der Nähe von Öl-ungen begleitete. Der fränkische Kreis, sagte er, sei bishernur durch seine Schwäche und Vereinzelung abgehalten, sichauf die Seite des Kaisers zu schlagen, man müsse vor al-lem die Verhandlung über die bewaffnete Neichsassociationin Gang bringen, wobei der König auf die Unterstützung

1. So drückte er sich gegen Götter aus, der über die Zusam-menkunft mit ihm verhandelte. ü'cspLre, fügt Götter hinzu, gu'ilZöllners cke Is ssiislscüun » V. M.