des Bischofs von Würzburg und den fränkischen Mark-grafen rechnen könne. Die kleinen Glocken, sagt er,wollen nicht angezogen sein, ehe nicht das Geläute dergroßen erschalle. ' Der König erwiederte, wenn manmit der Absicht, die man habe, zu früh hervortrete, sowerde man nur Gelegenheit geben, daß die entgegenge-setzte Macht den Kaiser und dessen Freunde vollends un-terdrücke.
Auch dem Herzog von Sachsen-Gotha, der damalsüber einige Regimenter gebot, und seiner philosophischenGemahlin, machte Friedrich einen Besuch; aber an die-sem Hofe stand man schon mit der Republik Holland we-gen Überlassung einer Anzahl Truppen in Verhandlung.
Wie sehr nun auch Friedrich durch alles was er sahund hörte überzeugt wurde, daß der östreichische Hof zahl-reiche und enthusiastische Freunde habe, und daß sich nurschwer etwas Rechtes werde ausrichten lassen, so hatte dieIdee des Reiches doch auch noch Anhänger, und unmög-lich durfte er sie fallen lassen.
Bald nach seiner Rückkehr überreichte ihm der kai-serliche Gesandte den Plan einer Association, oder wie ersich ausdrückt „einer engen und festen Bindung, allein zurErhalt- und Wiederherstellung der Ruhe, Frei- und Si-cherheit des Reiches; vornehmlich, um den rechtmäßig er-wählten Kaiser bei den ihm zukommenden Ehren und Be-
1. Hu'!1§ ir'attenklcuent, le conconrs 6e lout I'empire pour
leurs conunAents. Anspüch 16 Sept.