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gen, sich auf Gnade und Ungnade zu ergeben, damit manvon Wien aus über das Reich verfügen, das jetzige Sy-stem umstoßen könne. In den Circularrescripten lese manbittere Anzüglichkeiten gegen die Höfe, die mit dem Wie-nerischen nicht einverstanden seien. Er könne nicht zuge-ben, daß die Königin noch eine andere Genugthuung inAnspruch nehme ais die Herstellung des böhmischen Vo-tums; unmöglich könne er geschehen lassen, daß sie dieWahl des Kaisers in Frage stelle. — In diesem Sinnesind alle seine Erklärungen.
„Ich bin", schreibt er am 20 November, „in allenStücken ein Freund der Königin; wofern sie aber etwasthut, was wider die Würde des Reiches und des Kaisersist, so wird sie mich nicht erweichen, es zu dulden." Am27 fügt er hinzu: er könne nicht zugeben, daß ihm durchirgend einen Tractat die Hände für einen solchen Fall ge-bunden seien; am 28: wenn etwas gegen das Reich un-ternommen werde, so müsse er das allezeit so ansehen, alsob er indirecter Weise selbst angegriffen worden.'
Der Wiener Hof beklagte sich über die lebhaften Er-innerungen, die ihm sowohl von Berlin als durch denpreußischen Gesandten zugingen; Friedrich erwiederte, manmüsse nicht denken, als wolle er die Königin durch Dro-
1. Bei einer Depesche Dohna's über seine Vorstellungen amHose schrieb der König die Worte hinzu: „bort Nie», p»ur leur tairv
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