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Dritter Band.
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Im Fortgange der Zeit gewann nun aber die östrei-chische Politik immer mehr Grund und Boden im Reiche.

Der Kaiser war zu schlecht bedient, als daß dasVorhaben der Association der Stände, für das man destiefsten Geheimnisses bedurfte, nicht sofort bekannt gewor-den wäre und eine lebhafte Gegenwirkung hervorgeru-fen hätte.

Der Bischof von Würzburg, auf den er rechnete, ur-theilte doch, daß das Verfahren, das man einschlage, nichtdas richtige sei. Denke man an einen Bund, ein sol-cher sei in Deutschland seit alter Zeit hoch verpönt. Wolleman eine Reichsarmee aufstellen, zur Erhaltung der Neu-tralität, so müsse darüber am Reichstage Berathung ge-pflogen und Beschluß gefaßt werden, man müsse wissen,wie viel ein jeder zu ihrer Aufstellung und Erhaltungbeizutragen habe, wer sie anführen wolle. Wie die Sacheangegriffen wurde, außerhalb der herkömmlichen Formen,so erregte sie den Widerwillen der meisten Anhänger deralten Rechte. In der eigenthümlichen Verbindung mitkirchlicher und juridischer Gelehrsamkeit, in welcher dieReichsangelegenheitcn behandelt wurden, sprach man voneinem Neutralitäts-glaucoma, einer Securitäts-impietät.

An dem kaiserlichen Hofe selbst erschraken Viele vordem Gedanken einer deutschen Politik, welche sie genöthigthätte, sich von Frankreich zu trennen. Dem Grafen Sccken-dorf muß man zugestehen, daß er Sinn für ein anderesSystem hatte; Graf Törring dagegen, ein Mann von